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Fachorgan des Bundesinnungsverbandes des Gebäudereiniger-Handwerks
Innung Südbayern und Stadtkreis Regensburg
Fort- und Weiterbildung als vorrangiges Ziel
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Ausschuss Öffentlichkeitsarbeit (vorne von links):
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Zur Mitgliederversammlung der Gebäudereiniger-Innung Südbayern und Stadtkreis Regensburg begrüßte die stellvertretende Obermeisterin Michaela Witzany in Vertretung des erkrankten Obermeisters Robert Steinberger die Vertreter von 60 Mitgliedsbetrieben. Besonders hieß sie Markus Pinsel, Obermeister der Innung Nordbayern, willkommen. Michaela Witzany eröffnete die Versammlung mit einem Rückblick auf das Jahr 2008. Sie hob besonders die Neuwahlen im April hervor.
Dabei wurden neben Robert Steinberger als neuem Obermeister und seiner Stellvertreterin Michaela Witzany auch der Vorstand neu gewählt. Die neue Mannschaft will die Innung in den nächsten Jahren zukunftsorientiert ausrichten. Wichtigstes Ziel der Innungsarbeit sei es dabei, die Fort- und Weiterbildung im technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Bereich verstärkt anzubieten.
Michaela Witzany berichtete zudem über bisher wahrgenommene Termine, über den Stand der Tarifverhandlungen oder über die ab 1. Januar 2009 geltende Sofortmeldung. Neu gegründet haben sich, so Michaela Witzany, die Ausschüsse Öffentlichkeitsarbeit und Technik und Betriebswirtschaft. Für 2009 ist mit der Teilnahme an der "Young Generation" zur IHM im März eine Aktion zur Nachwuchs- und Imagewerbung geplant, die viel Aufmerksamkeit finden dürfte. Einer der Höhepunkt der Innungsarbeit im Jahr 2009 wird die Mitgliederversammlung des Bundesinnungsverbandes in München sein (7. und 8. Mai 2009). Die Innung Südbayern und Stadtkreis Regensburg lädt dazu anlässlich des 80-jährigen Jubiläums ein.
Geschäftsführer Michael Zwisler stellte in seinem Bericht die bisherigen Aktivitäten der neuen Innungsführung heraus. Er ging aber auch auf die allgemeine wirtschaftliche Situation ein, die angesichts eines Geschäftklimaindex, der so schlecht sei wie seit 35 Jahren nicht mehr, Grund zur Besorgnis gebe. Er kritisierte, dass die Lohnzusatzkosten mit 40,4 Prozent nach wie vor zu hoch seien. So seien zum Beispiel auch die Belastungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer durch die KV-Beiträge um zehn Milliarden gestiegen.
Geschäftsführer Zwisler ging zudem auf das Sofortmeldeverfahren ein. Trotz aller Einwände trat es zum 1. Januar 2009 in Kraft. "Wir hatten keine politisch Verbündeten, um das Verfahren zu verhindern." Nun müsse es trotz der Probleme hinsichtlich der praktischen Umsetzung entsprechend ernst genommen werden: Unterbliebene Sofortmeldungen würden als ein Indiz für Schwarzarbeit gewertet, mahnte Zwisler. Weitere Themen, die der Geschäftsführer ansprach: Sonderzahlungen an die Arbeitnehmer (dazu gibt es bei der Innung einen Formulierungsempfehlung, die Rechtsansprüche auf Weitergewährung in Folgejahren ausschließt) und der Internetauftritt: Die Präsenz der Innung wird neu gestaltet, voraussichtlich im Januar sollen die Arbeiten beendet sein.
Über die elektronische Vergabe in der Bundesagentur für Arbeit informierte anschließend Astrid Widmann, Leiterin der E-Vergabe (Public-e-Procurement) der Bundesagentur. Ihre Ausführungen stießen auf großes Interesse, aber auch auf Skepsis angesichts der vieler Änderungen und Anpassungen der bisherigen Arbeit. Die Betriebe sind nun gefordert, sich rechtzeitig und intensiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen und die Vorteile, die sich unterm Strich für die Bieter letztlich ergäben, auch zu nutzen. (Lesen Sie zum Thema E-Vergabe auch das Topthema in dieser Ausgabe!).
Innung Südbayern und Stadtkreis Regensburg
Quelle: rationell reinigen Gebäudedienste, Ausgabe 2/09diesen Artikel als PDF downloaden


